Seit Mai 2015 gibt es die Fachstelle für Extremismusdistanzierung – kurz FEX – angedockt bei der Landesarbeitsgemeinschaft für Mobile Jugendarbeit/Streetwork - Baden-Württemberg e. V.

Verankert im Demokratiezentrum Baden-Württemberg, das die Schwerpunkte der Vernetzungsarbeit auf mehrere Fachstellen verteilt hat, steht FEX gemeinsam mit den Fachstellen der mobilen Beratung bei der Jugendstiftung und der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg e. V. unter der Koordination der Landeskoordinierungsstelle der Jugendstiftung.

FEX richtet sich vor allem an pädagogische Fachkräfte und stellt ein Beratungs- und Vernetzungsangebot dar. Ziel ist es lokale und regionale Unterstützungsbedarfe im Themenfeld von politischem Extremismus, Gruppenbezogener Menschendfeindlichkeit und eventuell damit verbundener Gewalt zu erheben, Fachkräfte dafür zu sensibilisieren und Betroffene dabei zu unterstützen, sich hiervon zu distanzieren; Methoden erfolgreicher Arbeit in diesem Bereich zu sammeln, zu entwickeln und im nächsten Schritt zugänglich zu machen. Zielgruppen sind primär rechtsextrem orientierte Jugendliche und junge Erwachsene mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene sowie Sympathisanten (Personen mit Affinitäten zu rechtsextremen Ideologien und/oder Szenen).

Konkret bedeutet dies: Wer in seiner Arbeit mit Personen in diesem Kontext oder mit einem dafür empfänglichen Personenkreis zu tun hat, darf sich gerne an FEX wenden, bzw. die betroffenen Jugendlichen an FEX verweisen.

FEX unterstützt durch:

  • Vermittlung von Referentinnen und Referenten,
  • gemeinsame Suche nach passenden Herangehensweisen,
  • das Aufzeigen lokaler, regionaler und landesweiter Ressourcen und Netzwerke,
  • Inhouse-Seminare oder ähnliche Angebote
  • und als Anlaufstelle für Informationen zu präventiven Handlungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen zu FEX und dem Demokratiezentrum finden Sie unter

www.demokratiezentrum-bw.de